Der Plan
In den vergangenen Tagen hatte mich ja ein Motivationsschub gepackt. (Ganz nebenbei, ich habe keine Ahnung, wo der hergekommen ist^^)
Ich wollte wieder besser werden. Leistung bringen. Mit Ziel trainieren. Und was sind nun meine Ziele?
Naja, für nächstes Jahr sind sie ziemlich klar: Ich habe noch von diesem Jahr (wegen Corona abgesagt) einen Startplatz für den Glocknerkönig. Hier will ich meine Zeit deutlich verbessern auf ca. 2 Stunden! Das ist Ziel Nummer 1. Das Ziel Nummer 2 ist IRGENDEINEN Marathon von 250 km zu fahren. Die Chancen auf einen Startplatz nächstes Jahr beim Ötzi stehen unterirdisch niedrig - also plane ich das gar nicht erst ein. Aber da ich ja im Laufe des letzten Jahres festgestellt habe, dass ich ja gar nicht nur für den Ötzi fahre, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand.
Da gibt es zum Beispiel die Gold-Tour beim Alpenbrevet in der Schweiz. 206 km lang und 5100 hm. Die Platin-Tour ist auf jeden Fall eine Nummer zu groß, das möchte ich gar nicht in Angriff nehmen: 264 km und 7140 hm. Das ist für mich mit einem Jahr Training definitiv nicht zu schaffen. Aber die Gold-Runde könnte durchaus drin sein.
Als Generalprobe könnte ich die Jedermannfahrt der Deutschland-Tour fahren, die ja nächstes Jahr (geplant war dieses Jahr, aber wisst ja, Corona...) in Nürnberg endet und so auch die Jedermannfahrt in Nürnberg ausgetragen wird. Hier wird die Runde nur etwa 120 km lang sein, aber hier reizt mich vor allem das Event - da habe ich richtig Lust darauf!
Das sind so die Ziele für nächstes Jahr. Vielleicht kommen ja noch welche dazu, oder es fallen welche weg. Aber das ist so die grobe Fahrtrichtung 😊
Deswegen mein Plan. Die Sommerferien enden in 2 Wochen und ich habe noch keine Informationen, wie es mit der Ausbildung nach den Ferien weitergeht. Corona und so. Also habe ich jetzt einen Trainingsplan für die nächsten 2 Wochen geschrieben und werde jetzt dann (sobald es eben Infos gibt) einen neuen für die Schulzeit schreiben.
Dazu kommt, dass ich eine Art Trainingslager nächste Woche "absolvieren" möchte. Und weil ich ja grundsätzlich kein Geld habe, ist das eben in der Fränkischen Schweiz. Die bietet so viele Möglichkeiten und ich freue mich darauf, Rennrad zu fahren - ohne mich vorher eine halbe Stunde aus Nürnberg raus und am Ende wieder eine halbe Stunde nach Nürnberg rein zu quälen.
Deswegen also Fränkische Schweiz. Nebenher werden immer wieder Übungen für die Arme, die Schultern und den Rumpf gemacht. Ich merke, dass meine Muskulatur nicht auf große Belastungen eingestellt ist - es gehört einfach dazu. Die Stabilität auf dem Rennrad und die richtige Sitzposition kommt nun mal eben durch eine kräftige Rücken- und Schultermuskulatur und von nix kommt eben nix.
Dazu kommt die Ernährung. Nach einem anstrengenden Training trinke ich jetzt brav meine Proteinshakes (Überbleibsel von der Power-Bar Aktion vor 2 Jahren) und versuche darauf zu achten, dass mein Körper alle Stoffe bekommt, die er benötigt. Das Problem dabei: Ich bin kein Freund von Ernährungstabellen, Diäten und Errechnungen von Kohlenhydraten und bla. Ich versuche einfach gesund, abwechslungsreich und verantwortungsbewusst zu essen.
Also ab aufs Rad und los!
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