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Ötztaler Radmarathon 2018 - my dream is calling!!

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Nur noch 5 Tage und dann geht es los. Wenn ich daran denke, spüre ich meine Nervosität, wie sie aus meinem Bauch in meinen Kopf steigt. Augen schließen, tief durchatmen, dann g eht es wieder.  Ich sehe mich an der Startlinie, unter tausenden anderen Idioten, die das Gleiche vorhaben wie ich. 238km und 5500 hm bis zum Ziel. Ich sehe mich das Kühtai hochfahren und oben ankommen - dieses mal nicht am Ende des Feldes. Ich sehe mich den Brenner hochfahren, dann den Jaufenpass und das Timmelsjoch. Ich sehe mich quälen und ich sehe mich wieder in Sölden im Ziel.  Das mache ich jeden Morgen und jeden Abend. Die Strecke durchgehen. An das Ziel denken. Den Kopf vorbereiten - die Beine sind es ja schon.  Das Wetter soll optimal werden - zumindest nach dem aktuellen Stand. Nicht zu heiß, aber auch nicht den ganzen Tag Regen - zumindest noch nicht.  Die ganze Sache mit PowerBar ist dann doch entspannter gelaufen, als ich gedacht habe. Gott sei Dank wird mir von dieser ...

Ein Horror-Monat --- abgehakt und weiter!!

Aufstehen, anziehen - los. In die Uni, irgendwo was essen (oder auch nicht), Vorlesung 1, 2 und 3, nach Hause, lernen, Essen machen, essen, schlafen. Aufstehen, anziehen - los. In die Uni, danach Termine - lernen für die Klausuren, arbeiten, schlafen - essen? Pause? Nö. Aufräumen, essen, schlafen, aufstehen, anziehen - los. Gefühlt war das der Juli. Mehr als Klausuren und Arbeiten und Uni war da nicht. Ich bin im gesamten Juli 250 km gefahren. Das spricht doch für sich.  Irgendwann habe ich beschlossen, gar nicht mehr zu fahren. Ich will meinen Spaß dabei haben. Und wenn ich versuche in 2 freigeschaufelten Stunden mich aufs Rad zu setzen und möglichst in der Zeit durch die Straßen hetze, habe ich nichts davon.  Es hat mir gefehlt. Und mir auch irgendwo die Motivation genommen. Aber was soll ich denn machen? Ich verdiene mein Geld nicht mit Radfahren und ich bin auch nicht in der Midlife-Crisis, wo ich alles versuche um von Frau/Mann und Kind zu Hause wegzukommen. Ich hab...

Der Glocknerkönig 2018

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 Der Glocknerkönig ist mein Testlauf am Berg. Hier in der Fränkischen Schweiz haben wir solche Anstiege nicht. Leider. Es ist für mich die Probe der Proben für den Ötzi. Letztes Jahr konnte ich feststellen (sowohl beim gescheiterten Arber (Runde A) als auch beim gescheiterten Ötzi), dass ich Angst davor habe, meine Kraft am Berg zu verpulvern und dann später keinen Saft mehr habe. Also schaltet sowohl mein Kopf, als auch meine Muskeln in eine "slow-Motion Phase". Also so langsam und kräfteschonend wie möglich bergauf. Der Vorteil dabei: Ich kann relativ lange relativ unbeeindruckt den Berg hinauf fahren. Der Nachteil: Es ist schlimm für die Psyche, weil ständig andere Fahrer an mir vorbei ziehen und bei einem Marathon oder einem Rennen, bei denen es zeitliche Beschränkungen gibt, bringt es mir nichts. So wie letztes Jahr beim Ötzi. Ich habe dieses Jahr die Vorbereitung auch relativ spät angefangen, da ich erst dachte, es gibt nichts, für das ich trainieren kann. Trotzdem hab...

Der Sturz und das Weitermachen

Ich habe lange überlegt, ob ich das hier schreiben soll. Ich bin letzte Woche am Sonntag auf dem Weg in die Arbeit bei Regen losgefahren. Dass das riskant ist, weiß ich. Die Straßen sind schmierig und rutschig, ganz besonders für Reifen ohne Profil. Aber beim Ötzi kann ich mir das Wetter auch nicht aussuchen, also wollte ich trotzdem mit dem Rad in die Arbeit. Ich bin aber nicht weit gekommen. In Nürnberg gibt es viele Straßenbahngleise und gerade die sind bei Nässe besonders rutschig und glatt. Das ist ja nichts neues und auch für mich keine unbekannte Situation gewesen. Und trotzdem ist mir in der Kurve das Hinterrad weggerutscht. Verletzt habe ich mich nicht, nur ein paar Schürfwunden am Bein - aber um mein Rad hab ich mir mehr Sorgen gemacht. Es sah erst so aus, als wäre das komplette hintere Schaltwerk verbogen - es hat auch geklackert wie blöd. Gott sei Dank war es nicht so schlimm, trotzdem musste ich erstmal das Rad zu meinem Vater bekommen, damit er sich das in Ruhe anschauen ...

Hungerast und Schaltprobleme - trotzdem geile Fahrt

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Heute bin ich meine erste wirklich lange Ausfahrt für dieses Jahr gefahren. 97 km 😊. Die Fahrt war sehr durchwachsen. Einerseits wunderschönes Wetter, kaum Wind, eine herrliche fränkische Schweiz - es war unglaublich. Auf den Straßen, die ein bisschen abseits liegen ist es am besten. Keine Autos, im Wald, durch eine Wiese, kleine Dörfer - alleine. Es ging wunderbar los. Ich hatte meine Kette frisch geölt, war richtig gut drauf und hatte einfach Lust zu fahren. Geplant war: Über Kalchreuth, Tauchersreuth nach Schnaittach, von dort nach Kirchensittenbach und dann über Hohenstein und Treuf nach Vorra und dann nach Nürnberg zurück. Eine Ansage. Mit vielen hm (zumindest für die Fränkische😄) und knapp 100km. Ich habe diese Fahrt so genossen. Auch mal anhalten zu dürfen, Fotos machen, genießen und dann weiter. Nur weil ich Rennrad fahre muss ich nicht immer schnell überall sein und durch die Gegend hetzen - immer den guten Geschwindigkeitsschnitt vor Augen. Das muss nicht sein. Klar, Temp...

PowerBar als Partner

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PowerBar ist DIE Marke der Ernährung im Ausdauersport. Nach der gescheiterten Verlosung für die Startplätze des Ötztaler Radmarathons 2018 bin ich erstmal in ein Motivationsloch gestürzt - ich wollte dieses Jahr unbedingt das "Did not finish" von 2017 ausbügeln. Doch daraus wurde erstmal nichts - bis ich eine Email bekam. Die Marke PowerBar wollte mich ins Rennen schicken - mit ihnen als Partner. Von ihnen bekam ich den Startplatz und eine Produktversorgung mit allem was das Sportlerherz begehrt. Im Gegenzug wird meine Revange-Story im Rahmen von PowerBar in die Öffentlichkeit getragen. Für mich ist das eine unglaubliche Möglichkeit und eine riesige Chance. Inzwischen stecke ich mitten im Training und bin voller Begeisterung und Energie für den Ötztaler 2018. Jetzt kann ich angreifen - und am 2.9.2018 hoffentlich als Finisherin in Sölden durch das Ziel fahren!!!

Rennrad fahren heißt, frei zu sein...

Wenn es im Sport darum geht, an die eigene Grenze zu kommen UND sie zu überschreiten muss man (und Frau) sich der Frage stellen: Warum mach ich das eigentlich? Auch bei der Motivation spielt diese Frage eine riesige Rolle. Wenn ich nicht weiß, warum ich den Scheiß eigentlich mache, kann ich es auch bleiben lassen. Das Sofa ist ja eh viel bequemer als das Rad 😎. Die letzten Wochen hatte ich immer wieder solche tollen "Aha-Momente", die mir persönlich sehr viel gebracht haben. Zum einen in hat mir in Brixen die Nähe zu den Bergen gut getan und geholfen, ich selbst zu sein und zum anderen habe ich beim Fahrradfahren viel mehr auf mich geachtet und versucht mehr von meinen Gedanken und Gefühlen war zunehmen.  Das Tolle für mich am Sport ist, dass ich ich sein darf. Ich habe ein wahnsinnig ausgeprägtes Helfersyndrom und es ist grundsätzlich auch immer wichtiger, dass es den anderen gut geht. Auf dem Rad funktioniert das aber nicht. Wenn ich nicht auf mich und meine Bedürfnis...

Brixen und die Berge

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Die letzte Woche (17.4.-21.4.) war ich in Brixen mit der ATCC-Trainerausbildung. Es war, gelinde gesagt, sehr anstrengend. Die Inhalte waren Gruppenprozesse mit den Themen "Ich und die Gruppe", "meine Rolle/Status in der Gruppe" und "Macht und Ohnmacht". Dazu kamen jeden Tag TaKeTiNa Einheiten mit Musikpädagogischem arbeiten. Ich muss ehrlich sagen, dass es wirklich intensiv und wunderschön war, in mir ist in diesen Tagen unendlich viel passiert. Wer bin ich? Was will ich? Warum werte ich mich ab? Warum habe ich so unglaubliche Angst vor Verletzung? Damit jeden Tag konfrontiert zu werden ist happig. Und wir waren immer als Gruppe zusammen. Es war sehr schwer alleine zu sein, oder einen Moment alleine zu finden - was aber unbedingt notwendig war. Das war auch mit einer der Gründe, warum ich am Mittwoch, Donnerstag und Freitag am Morgen laufen war. Eigentlich mag ich Laufen nicht so. Da ist die Leidenschaft nicht so groß, wie beim Radfahren. Aber es ist ein...

Immer weiter, Schritt für Schritt

Ich glaube, jeder der schon mal im Sport aktiv war, kennt es: Die Motivation kommt nie konstant, sondern mal mehr und mal weniger. Dieses Wochenende hatte ich eindeutig zu viel 😄. Geplant war eine Fahrt am Samstag, Sonntag und am Montag - natürlich alle möglichst lang. Aber irgendwann kommt ja auch der Alltag vorbei und sagt: Hallo, mich gibt's auch noch 😊. Letztendlich bin ich am Samstag nicht gefahren, weil zwischen dem "Geschichte für Alle" Seminar und dem Besuch meiner Schwester nicht mehr genug Zeit war. Die Runde am Sonntag war sehr schön, aber irgendwie kurz und ich hab mich am Ende nicht so wirklich ausgelastet gefühlt. Also dachte ich mir am Abend: "Am Dienstag geht es nach Brixen, also kannst du dann 5 Tage nicht mehr fahren, da passt es dann, mit einer richtig langen Runde in die Pause zu gehen". Ähm. Theoretisch. Ja. Planung: 80 km über Kalchreuth, Tauchersreuth, Schnaittach, Kirchensittenbach und dann über Henfenfeld, Ottensoos und Lauf wieder na...

Entscheidungen treffen sich nicht von selbst

Die letzten Tage waren anstrengend. Entscheidungen treffen ist nie schön, vor allem nicht, wenn es wichtige sind... 😉 Vom 17.4. bis zum 21. 4 ist von meiner ATCC Trainer-Ausbildung "Konstruktive Konfliktbearbeitung und Transkulturelles Lernen" ein Seminar in Brixen. Mein Plan war, mit dem Rennrad hinzufahren - auf drei Tage gestaffelt (120, 120, 80). Ich hab mir das gut überlegt, bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich das schaffen kann - mehr gab's da nicht zu überlegen. Organisatorisch hätte das auch alles geklappt - kein Problem. Also habe ich mir die Route ausgesucht, bei Hotels nachgefragt und mir alles irgendwie zurecht gelegt.  Mein Vater hat mir dann geschrieben, was er dazu denkt. Er hat auch gedacht, dass ich das schaffen kann, die Frage war nur, wie sinnvoll das in den Trainingsplan passt - und ob mein Körper so eine extrem Belastung schon mehr oder weniger übersteht. Das Ergebnis: Es macht keinen Sinn. Auf biegen und brechen versuchen lange Strecken zu ...

Es ist nicht immer Sommer, Sonne, Sonnenschein

Eigentlich habe ich ja jetzt 3 Tage Pause gemacht, um dann erholt in das Wochenende zu starten. 3 Tage für die Uni und Regeneration. Also hätte ich eigentlich total ausgeruht und frisch sein müssen heute Morgen. Theoretisch. Praktisch sah das alles ganz anders aus. Ich bin heute früh losgefahren, weil ich um 13 Uhr meinen "Israel-Palästina. Gewaltfreier Widerstand in einem aktiven Konflikt ist möglich." Workshop in der Ohm-Hochschule hatte. Um 8:30 war ich auf der Straße, hatte Lust zum fahren, die Sonne schien, es war trotzdem noch kalt. Klar, war ja auch erst 8:30. Also alles gut. Ich fahre also ganz entspannt aus Nürnberg raus, bis auf kalte Beine, die ein bisschen unangenehm sind, ist auch noch alles in Ordnung. Auf dem Weg nach Kalchreuth merke ich, dass ich mich irgendwie schwerer tue heute. Irgendwie fand ich den kleinen Anstieg schon unglaublich anstrengend. Der eigentliche Plan war, über Kalchreuth einen kleinen Bogen zu fahren, dann über Großgeschaidt und Taucher...

Sonne, Musik und Schmetterlinge

Also eigentlich wollte ich nach den Arbeits-, Feiertagen einen Tag Pause einlegen, aber die Sonne und die 20 Grad haben mich dann doch zum Fahrrad fahren überredet. Und ich habe es nicht bereut. Ich hab zwar meine Beine gespürt, aber das Wetter und meine Stimmung waren einfach zu glänzend. Alleine (Autos ausgenommen) im Wald und in Kalchreuth, abgesehen von den ersten Schmetterlingen, die mir über den Weg geflogen sind. Ich glaube ich hab die Hälfte der Strecke einfach nur gegrinst und mich gefreut. Eigentlich wollte ich heute den ganzen Tag lernen, aber bei diesem Wetter...?!?! Natürlich spielt die Musik auch immer eine große Rolle. Beim fahren hab ich immer nur einen Stecker im Ohr, damit ich die Welt (vor allem die Autos) um mich herum noch sehr gut mitbekomme. Aber auch mit einem Kopfhörer ist die Hintergrundmusik motivierend und macht die Fahrt einfach perfekt. Meine 3 Lieblingslieder bei sehr guter Laune: https://www.youtube.com/watch?v=-UV0QGLmYys https://www.youtube.com/wat...

Die Feiertage sind zum arbeiten da...?

Jeder, der in der Gastronomie arbeitet, kennt es. Dann, wenn alle frei haben und schönes Wetter ist, müssen wir arbeiten - super. Die Besucherfrequenz ist selten höher als an Ostern - außer an Weihnachten. Dementsprechend anstrengend war auch die Arbeit und ich war schon müde, bevor ich überhaupt aufs Rad gestiegen bin. Aber ich hatte wirklich Glück (vor allem im Vergleich zu den letzten Tagen, wo es am Morgen und am Abend IMMER kalt und nass war). Die Sonne ließ sogar ein kurzärmeliges Trikot zu, es fühlte sich schon fast wie Sommer an - nur der Wind war ab und zu ein bisschen kalt.  Die Strecke von Förrenbach nach Nürnberg über Ottensoos, Lauf, Behringersdorf, etc., ist einfach schön und vor allem schnell zu fahren. Nach Henfenfeld, abseits der vielen Autos, gelang es mir endlich mich trotz des anstrengenden Arbeitstages auf dem Rad wohlzufühlen. Als Kellnerin ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es den Gästen gut geht und es ihnen an nichts fehlt - aber auf meinem Re...

In die Arbeit und zurück

Endlich scheint die Sonne und es wird langsam warm. Doch sobald man etwas in den Schatten kommt, wird es sau kalt. Auf dem Weg von meinem Vater in Vorra zur Arbeit nach Förrenbach habe ich durchwachsene 15km erlebt. Von "Genießen, Sonne, fahren - einfach herrlich" bis zu "verdammt, kalte Beine, kalter Gegenwind und dann noch 5 min auf den Zug beim Bahnübergang warten". Kurze Strecke, aber seltsamerweise war es anstrengend. Vielleicht lag es aber auch am: "Keinen Bock auf Arbeit". Der Rückweg nach Nürnberg war im Gegensatz zum morgen wunderschön und einfach zum genießen. Durch die Feiertage waren wenig Leute unterwegs - herrlich. So kann ich ganz bei mir sein. Mein Rad, meine Gedanken, mein Puls, mein Atem. Die Sonne, die wärmt, fast 1 1/2 Std ohne Gegenwind bis nach Nürnberg rein. Zeit, die Gedanken kreisen zu lassen. Das Einzige Manko: Mein, nach dem Winter, untrainierter Hintern tat am Abend ganz schön weh 😁 PS: Ein bisschen stolz bin ich ja schon, d...